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TU Berlin

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Förderung von Industrial Engineering und Management mit Spezialisierung in nachhaltiger Produktion

Der Workshop zu Kooperation zwischen Universität und Industrie sowie Erwartungen an die Türkisch-Deutsche Universität wurde am 6. Dezember 2013 von der deutschen Botschaft (Eberhard Pohl) in Istanbul zusammen mit der türkisch-deutschen Universität (Izzet Furgac, Halil Akkanat) mit Unterstützun des Fraunhofer Instituts (Kai Mertins, Holger Kohl), des deutsch-türkischen Advanced ICT Research Centre (Sahin Albayrak) und der TU Berlin (Pinar Bilge, Soner Emec, Günther Seliger) ausgerichtet. Wissenschaftler und Experten aus Deutschland (Rita Süssmuth) hielten Vorträge, die industrieorientierte Aktivitäten, die Gesellschaft und die Umwelt mit Fokus auf nachhaltige Produktion unterstützen. Der Workshop deckte vier Themen ab: (1) Industriesektoren, die rasch wachsen und Forschungs- und Entwicklungsdienste (F&E) brauchen (2) Prozesse, die erforscht werden, (3) Kooperation zwischen Industrie, Forschung und Universitäten, ebenso wie (4) Forschungsfinanzierung.

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Produktionsaktivitäten mit den am meisten gebrauchten F&E Dienste für nachhaltige Wertschöpfung in der Türkei wurden identifiziert. Alle 70 Teilnehmer (darunter Vertreter von Bosch, BSH, Siemens, Mercedes-Benz, Pharma Vision, Viesmann, Eczac?ba?? Esan und der deutsch-türkischen Handelskammer) des Workshops zeigten sich interessiert an weiteren gemeinsamen Aktivitäten und aktiven Rollen in der Umsetzung dieser Unternehmungen durch einen profitablen und nachhaltigen Ansatz im Sinne der Implementierung neuer Technologien sowie durch Forschung und Studien, die im Auftrag der Industrie und der öffentlichen Hand durchgeführt werden.
Akademische Institutionen generieren mit der Hilfe der Industrie Grundsatzwissen durch Praxis. Die akademische Welt greift das neue Wissen auf und konstruiert Lehrmethoden. Die Industrie wendet diese an, um neue Produkte und Dienstleistungen zu schaffen. Auf der einen Seite treibt und unterstützt die Industrie fortlaufende Bildung. Auf der anderen Seite braucht sie Angestellte, die komplexe Produktionssystem verstehen, um Wertschöpfungsnetze zu analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen.

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Da es sich um eine anwendungsorientierte Ingenieursdisziplin handelt, reagiert Bildung in Industrial Engineering auf Anforderungen aus der Industrie und stellt Wege vor, die Herausforderungen zu überwinden, die sich bei der Einbettung von Fähigkeiten zur Entscheidungsfindung in sich schnell verändernden Märkten ergeben. Ein vor kurzem entwickeltes Industrial Engineering Curriculum mit besonderem Gewicht auf nachhaltiger Produktion wird nach 2014 auf der türkisch-deutschen Universität in Istanbul verfügbar sein. Der Curriculum zielt ab auf die breite systemische Referenz auf Technologie mit Bewertung durch exemplarische tiefgehende Umsetzung von Produktionsprozessen und Ausstattung. Vom Standpunkt des Industrial Engineering scheint es, dass der benötigte Ansatz ist, auf nachhaltige Weise Lösungen innerhalb der bestehenden Bedingungen zu schaffen. Ökonomische Nachhaltigkeit kann durch den Verkauf von Funktionalität statt greifbarer Produkte erreicht werden. Für ökologische Nachhaltigkeit müssen nicht erneuerbare Ressourcen durch erneuerbare ersetzt werden, aber nur in dem Ausmaß, in dem diese sich regenieren können. Soziale Nachhaltigkeit wird verbessert durch Lehre, die den Anforderungen und Lerngewohnheiten der Gesellschaft angepasst ist. Die Lehr- und Lernmethoden, die im Sonderforschungsbereich 1026 „Sustainable Manufacturing – Shaping Global Value Creation“ der TU Berlin entwickelt wurden, werden in die Bildungs- und Industrieprojekte integriert werden.

Fotos: Deutsch-Türkische Universität
http://www.tau.edu.tr/haber/der_industrie_workshop_war_ein_voller_erfolg_

 

Download PDF: Workshop zu angewandter Forschung mit deutsch-türkischer Industrie

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